Praxiswoche der Fachkraftweiterbildung

Praxiswoche der Fachkraftweiterbildung

Wenn Theorie lebendig wird

Eine intensive, bewegende und unglaublich vielfältige Praxiswoche unserer Fachkraftweiterbildung in der tiergestützten Intervention liegt hinter uns.

Diese Tage auf unserem Bauernhof waren geprägt von Begegnungen, praktischem Arbeiten, fachlichem Austausch und vielen wertvollen Erfahrungen. Für mich ist diese Praxiswoche jedes Jahr ein ganz besonderer Teil der Weiterbildung, weil hier sichtbar wird, wie Theorie, Haltung und Praxis miteinander verschmelzen.

Die ersten Module im Februar, März und April 2026 bildeten das theoretische Fundament der Weiterbildung. Hier beschäftigten wir uns intensiv mit den einzelnen Tierarten, ihrem Lernverhalten, ihrer Kommunikation, ihren Bedürfnissen und ihrer Haltung. Doch mit jeder Woche wurde bei vielen Teilnehmer*innen die Sehnsucht größer, endlich ins praktische Tun zu kommen: endlich raus zu den Tieren, endlich nicht nur über tiergestützte Intervention sprechen, sondern sie erleben. Genau dafür war diese Intensivwoche da.

Gemeinsam verbrachten wir viel Zeit bei den Tieren und lernten sie noch einmal mit einem anderen Blick kennen. Welche Stärken, Fähigkeiten und Talente bringen die einzelnen Tierarten mit? Für welche Klient*innen können sie besonders wertvolle Begleiter sein? Durch Beobachten, Erleben und eigenes Erspüren wurde das in den vergangenen Modulen erworbene Wissen plötzlich greifbar und lebendig. Ergänzt durch kreative Praxiserfahrungen wie Wollverarbeitung und Töpfern füllte sich der eigene Methodenkoffer Schritt für Schritt mit neuen Ideen, praktischen Ansätzen und wertvollen Erfahrungen.

Besonders bereichernd war erneut die Vielfalt der Perspektiven, die unsere Teilnehmer*innen in dieser Woche kennenlernen durften. Jede Referentin und jeder Referent brachte eigene Erfahrungen, Haltungen und Arbeitsfelder mit und zeigte damit, wie unterschiedlich tiergestützte Intervention gelebt und gestaltet werden kann.

Grit Glöckner berichtete von ihrem Weg und ihren TierNatur-gestützten Angeboten auf dem Herzwurzelhof. Georg Schulze-Schilddorf eröffnete Einblicke in die Arbeit im Strafvollzug und machte deutlich, welche Chancen tiergestützte Intervention auch in diesem besonderen Setting bieten kann. Dr. Jessica Fischer erzählte sehr offen von ihrem Weg von der Tiermedizin hin zur tiergestützten Arbeit auf ihrem Bauernhof und regte mit ihren Beiträgen zu Tierauswahl, Verantwortung und Qualzuchten viele wichtige Gedanken an. Selina Tudan gab spannende Einblicke in ihre Tätigkeit mit Fach- und Führungskräften sowie in Auszeit- und Präventionsangebote für Erwachsene.

Darüber hinaus beschäftigten wir uns intensiv mit der praktischen Umsetzung tiergestützter Angebote. Kooperationen, die Gestaltung von Settings und Materialien sowie die Planung von Interventionen waren ebenso Thema wie die Frage, wie aus einer Idee ein stimmiges Angebot entstehen kann und welche Möglichkeiten der Bauernhof als Lern-, Erlebnis- und Entwicklungsraum bereithält.

Was mich besonders berührt hat, war die Offenheit der Gruppe. Das gemeinsame Lernen, das gegenseitige Unterstützen und die Bereitschaft, sich auf neue Erfahrungen einzulassen, machten diese Woche zu etwas ganz Besonderem.

„Erleben – Erproben – Integrieren“ war nicht nur ein Motto, sondern wurde in dieser Woche spürbar gelebt. Denn nachhaltiges Lernen entsteht dort, wo Wissen nicht nur verstanden, sondern erfahren wird. Dort, wo Menschen ausprobieren dürfen. Dort, wo Begegnungen entstehen – mit Tieren, mit anderen Menschen und oft auch mit sich selbst.

Wenn dich die Arbeit mit Tieren ruft

Wenn du beim Lesen gespürt hast, dass dich die Arbeit mit Bauernhoftieren und Menschen berührt, laden wir dich herzlich ein, unsere Weiterbildung näher kennenzulernen.

👉 Beim Infotag am 19. September 2026 erhältst du Einblicke in unsere Haltung, unsere Tiere und den Aufbau der Weiterbildung. Natürlich bleibt auch genügend Zeit für deine Fragen.

Dein Weg in die tiergestützte Arbeit

Wenn du bereits weißt, dass du deine Liebe zu Tieren mit deiner beruflichen Tätigkeit verbinden möchtest, freuen wir uns, dich vielleicht im nächsten Kurs begrüßen zu dürfen.

👉Die nächste Fachkraftweiterbildung startet im Februar 2027.

Hier findest du alle Informationen und die Anmeldung: 

Vielleicht beginnt genau dort auch dein Weg. 💚

Deine Andrea

Auftakt der Fachkraftweiterbildung 2026

Auftakt der Fachkraftweiterbildung 2026

Unser erstes Präsenzmodul: Drei Tage voller Begegnungen, Kreativität und neuer Perspektiven

Am vergangenen Wochenende ist unsere Weiterbildung zur Fachkraft für den Einsatz von Bauernhoftieren in Therapie und Pädagogik in ihr erstes Präsenzmodul gestartet. Gemeinsam mit engagierten Teilnehmerinnen durften wir drei intensive Tage erleben, die fachlichen Input, Selbsterfahrung und praktische Einblicke auf besondere Weise verbunden haben.

Theorie als starkes Fundament

Die ersten beiden Tage wurden von Dr. Rainer Wohlfarth gestaltet. In klarer, wissenschaftlich fundierter Weise führte er die Teilnehmerinnen in die Grundlagen tiergestützter Intervention ein.

🌿Was verstehen wir unter tiergestützter Arbeit?
🌿Welche Wirkmechanismen liegen der Mensch-Tier-Beziehung zugrunde?
🌿Welche ethischen und fachlichen Leitlinien sind unverzichtbar?

Neben historischen Entwicklungen standen vor allem aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse im Mittelpunkt. Schnell wurde deutlich: Tiergestützte Intervention ist weit mehr als „Arbeiten mit Tieren“ – sie braucht Wissen, Reflexion und Professionalität. Dieses Fundament trägt die gesamte Weiterbildung.

Lernen mitten im Leben – auf dem Hof

Doch Theorie allein reicht nicht aus, um das Herz zu berühren und Menschen zu bewegen. Deshalb wurde der Hof selbst zum Seminarraum. Unter der Begleitung von Christine Hamester ging es hinaus zwischen Stall, Weide und Natur. Mit kreativen Methoden, praxisnahen Aufgaben und intensiven Reflexionsphasen erlebten die Teilnehmerinnen, wie tiergestützte Arbeit gestaltet werden kann – so, dass sie Menschen stärkt und berührt. Bewegung, Austausch, gemeinsames Lachen und Nachdenken machten erfahrbar, was später in der eigenen Praxis weitergetragen werden soll.

Ankommen – bei Menschen, Tieren und unserer Haltung

Ein wesentlicher Bestandteil des ersten Moduls war auch das gegenseitige Kennenlernen. Die Teilnehmerinnen erhielten Einblick in unsere Haltung und Arbeitsweise und erkundeten bei einem gemeinsamen Hofrundgang das Gelände.

Stallungen, Weiden und Arbeitsbereiche wurden ebenso einbezogen wie die Begegnungen mit unseren Tieren – Begegnungen, die von Anfang an spürbar machten, worum es in unserer Arbeit geht. Unsere Weiterbildung findet nicht nur im Seminarraum statt, sondern im lebendigen Zusammenspiel von Mensch, Tier und Natur. Der Hof ist Erfahrungsraum, die Tiere sind Beziehungspartner im Lernprozess. Sie ermöglichen echte Begegnung – und genau darin liegt die besondere Qualität dieser Lernumgebung.

Hier verbindet sich wissenschaftlich fundiertes Wissen mit lebendiger Praxis. Kopf, Herz und Hand greifen ineinander.

Wie geht es weiter?

Wer mehr über Inhalte, Aufbau und Haltung unserer Weiterbildung erfahren möchte, ist herzlich eingeladen zu unserem:

📅 Infotag am 09. Mai 2026

Dort geben wir Einblicke, beantworten Fragen und schaffen Raum für persönliche Begegnung. Alle Infos findest du hier: 

Jetzt anmelden zur Weiterbildung für 2027

Und wer bereits spürt, dass die Arbeit mit Tieren und Menschen mehr sein könnte als nur ein Interesse, sondern eine echte Berufung, kann sich schon jetzt einen Platz für den Ausbildungsstart 2027 sichern.

Ankommen – Verbinden – Wachsen 💛

Wir freuen uns auf alle, die diesen Weg mit uns gehen möchten – mit Fachlichkeit, Herz und einem starken Fundament.

Winterzeit auf dem Bauernhof

Winterzeit auf dem Bauernhof

Nähe, Beziehung und lebendiger Alltag im Stall

Viele Menschen verbinden den Winter auf dem Bauernhof mit Kälte, Rückzug und Stillstand. Und tatsächlich zeigt sich diese Jahreszeit draußen oft von ihrer rauen Seite: matschige Wege, gefrorene Böden, kalte Finger.

Und doch ist der Winter für uns eine ganz besondere Zeit – gerade für die tiergestützte Arbeit. Denn wenn wir die Tiere in den Stall holen, verändert sich etwas Grundlegendes. Die Füße werden warm, die Geräusche leiser, die Bewegungen langsamer. Die Tiere kommen zur Ruhe, und auch wir Menschen werden stiller. Es entsteht eine Atmosphäre von Geborgenheit, Nähe und Verlässlichkeit – eine Qualität, die im Alltag oft verloren geht.

Warum der Winter für die tiergestützte Arbeit so wertvoll ist

Im Winter verbringen wir deutlich mehr Zeit im Stall als auf den Weiden. Diese Zeit ist nicht „weniger aktiv“, sondern anders aktiv. Sie schenkt Raum für Beziehung.

Die Tiere sind weniger abgelenkt, präsenter und ansprechbarer. Begegnungen werden intensiver, Berührungen bewusster. Gerade für Menschen, die Halt, Orientierung oder Ruhe suchen, bietet diese Jahreszeit eine wunderbare Grundlage.
Beziehungsaufbau ist das Herzstück jeder tiergestützten Intervention. Und im Winter zeigt sich besonders deutlich, wie tragfähig Beziehungen werden können, wenn sie auf Achtsamkeit, Wiederholung und gemeinsamem Tun beruhen.

Was wir im Winter konkret mit und für die Tiere tun

Oft werde ich gefragt: „Was macht ihr denn eigentlich im Winter auf dem Bauernhof?“
Die Antwort lautet: eine ganze Menge – und vieles davon ist besonders wertvoll.

Gemeinsame Versorgung und Pflege

Im Winter fällt mehr Versorgungsarbeit an – und genau hier können unsere Besucher*innen aktiv eingebunden sein. Gemeinsam bereiten wir Futter vor, füttern die Tiere und lernen dabei ihre individuellen Vorlieben kennen. Wir misten Ställe, bürsten Felle, kontrollieren Hufe, putzen Tränken. Diese Tätigkeiten schaffen Nähe, Vertrauen und das Gefühl, gebraucht zu werden. Sie sind sinnstiftend, klar strukturiert und geben Halt.

Zeit im Stall – ohne Eile

Der Stall wird im Winter zum Begegnungsraum. Es ist Zeit da, um bei den Tieren zu sitzen, sie zu beobachten, zu streicheln oder einfach gemeinsam still zu sein. Gerade diese stillen Momente wirken oft besonders tief – für Menschen ebenso wie für Tiere.

Bewegung und Beschäftigung

Natürlich kommt auch die Bewegung nicht zu kurz. Mit den Eseln unternehmen wir ausgedehnte Spaziergänge, angepasst an Wetter und Möglichkeiten. Für die Ziegen gestalten wir kleine Kletter- und Entdeckungsangebote im Stall.
Für die Schweine wird jede Fütterung zum Abenteuer: Nüsse, Eicheln, Kastanien oder Hagebutten verstecken wir unter Heu, Zweigen oder Wurzeln. So bleiben sie aktiv, neugierig und geistig gefordert – und unsere Besucher*innen erleben spielerisch, wie Tierwohl im Alltag aussieht.

Winter heißt nicht Rückzug – sondern Beziehung

Der Winter auf dem Bauernhof ist keine Pause, sondern eine Einladung: langsamer zu werden, genauer hinzusehen, Beziehungen zu vertiefen. Für viele Menschen entsteht gerade in dieser Jahreszeit ein Gefühl von Geborgenheit und Sinn. Sie erleben sich als Teil eines lebendigen Hofalltags, übernehmen Verantwortung und erfahren Nähe – zu den Tieren, zur Natur und zu sich selbst.

Ja, man kann uns auch im Winter besuchen. Und gerade dann wird besonders deutlich, wie viel Wärme, Kraft und Leben im Stall erlebbar werden.

Lust auf mehr Einblicke?

Wenn du unseren Winteralltag auf dem Bauernhof weiter begleiten möchtest, lade ich dich herzlich ein, uns auf Instagram zu folgen. Dort teile ich regelmäßig kleine Einblicke aus dem Stall, von den Tieren und aus meiner tiergestützten Arbeit – ehrlich, nah und mitten aus dem Hofleben.

Und wenn du in einer Einrichtung arbeitest oder Menschen begleitest, die von tiergestützter Arbeit profitieren könnten, freue ich mich über deine Kontaktaufnahme. Gerne stelle ich unsere Arbeit vor oder lade euch ein, den Bauernhof und die Tiere persönlich kennenzulernen – auch und gerade in der Winterzeit.

Ich freue mich auf neue Begegnungen.💛

Andrea Göhring

Weihnachten für unsere Bauernhoftiere

Weihnachten für unsere Bauernhoftiere

Eine Adventszeit voller Herzensmomente

Wenn der Winter auf unseren Hof Einzug hält und die ersten Adventsvorbereitungen beginnen, kehrt eine besondere Ruhe und Vorfreude ein. In dieser Zeit rückt für uns nicht nur das Miteinander der Menschen in den Mittelpunkt, sondern auch das Wohlergehen unserer Tiere – denn die Adventszeit wird bei uns für alle zu etwas ganz Besonderem.

Adventszeit in der tiergestützten Arbeit

In den vergangenen Wochen haben die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, die uns im Rahmen der tiergestützten Arbeit besuchen, viele berührende Projekte vorbereitet. Mit Geduld, Freude und einer großen Portion Tierliebe sind Dinge entstanden, die man nicht kaufen kann – sondern erleben muss.

Adventskalender und tierische Adventskränze

Jeder Besuch brachte neue kleine Schätze hervor: Nüsse, Apfelringe, Hagebutten, Maiskolben, getrocknete Kräuter oder Körner. Viele Materialien wurden bereits im Sommer und Herbst gesammelt, getrocknet und für die Adventszeit vorbereitet.

Daraus entstanden sowohl unser tierischer Adventskalender als auch wunderschöne Adventskränze – liebevoll gebunden und mit essbaren „Kerzen“ aus Äpfeln, Karotten oder Maiskolben geschmückt.

Der Adventskalender wurde gefüllt mit
🌰 Hasel- und Walnüssen, Eicheln und Kastanien für unsere Schweine Wilma und Betty,
🍏 Apfelringen und Karottensticks für unsere Kühe Paula und Luna,
🌹 Hagebutten und Kräutern für unsere Ziegen und unsere Esel
🌻 sowie Haferflocken, Mais- und Sonnenblumenkörnern für unsere Schafe.

Ein echtes „Jahreszeitenprojekt“, das zeigt, wie viel Freude im bewussten Erleben liegt.

Nikolaus zu Besuch am Hof

Am 5. Dezember 2025 besuchte uns der Nikolaus – mit kleinen Überraschungen für Kinder und Tiere. Er lobte die Kinder für ihr großes Herz und bedankte sich bei den Tieren für ihre liebevolle Begleitung in der tiergestützten Arbeit. Ein Moment voller Achtsamkeit und Wertschätzung. 

Weihnachtsbaum für die Tiere

Mit dem Traktor-Taxi ging es gemeinsam in den Wald, um einen Tannenbaum zu holen. Zurück am Hof wurde er geschmückt – mit Apfelkugeln, Karottenkerzen, Popcorn-Lametta und kleinen Zwieback-Ausstecherle. Ein Erlebnis, das alle verbindet: Die Menschen schenken Freude, und die Tiere bekommen ein kleines Weihnachtsbuffet. 

Plätzchen für Mensch und Tier

Natürlich wurde auch gebacken: traditionelle Plätzchen für die Kinder und einfache, gesunde „Tierplätzchen“ für unsere tierischen Helfer.

Warum wir das tun – Die Wirkung hinter dem Erlebnis

Viele der Menschen, die uns besuchen, leben mit körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen. Unsere Bauernhoftiere ermöglichen ihnen etwas, das Worte allein nicht erreichen: Vertrauen, Nähe, Erfolgserlebnisse und Freude am Tun.

Unsere Adventsprojekte sind weit mehr als Bastelarbeiten oder Beschäftigung. Sie sind Erfahrungen, die das Selbstwertgefühl stärken, soziale Kompetenz fördern und echte Verbundenheit schaffen – zwischen Menschen und Tieren, aber auch zwischen den Menschen untereinander.

Ein besonderer Dank 💛

Mit diesem Blogartikel verabschieden wir uns aus einem intensiven, erfüllten Jahr voller Herzensmomente. Unsere tiergestützte Arbeit wäre ohne die vielen Menschen, die uns unterstützen, nicht möglich. Danke an alle, die uns ihre Zeit schenken, uns besuchen, die unsere Tiere wertschätzen und unsere Arbeit begleiten und weiterempfehlen.

Ausblick auf 2026 – Gemeinsam weitergehen

Auch im kommenden Jahr möchten wir wieder viele „tierisch schöne“ Augenblicke für Menschen mit Behinderung möglich machen. Wir wollen bestehende Projekte vertiefen, neue Ideen verwirklichen und weiterhin einen Ort gestalten, an dem Mensch und Tier sich auf besondere Weise begegnen können. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind.

Wir fühlen uns hier sauwohl: Wie tiergestützte Arbeit mit Schweinen Kinder begeistert

Wir fühlen uns hier sauwohl: Wie tiergestützte Arbeit mit Schweinen Kinder begeistert

Ein Projekt voller Entdeckungen, Bewegung und tierischer Freude

Von den Sommer- bis zu den Herbstferien durften die Kinder des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums (SBBZ) der Lassbergschule Sigmaringen ein besonderes tiergestütztes Projekt erleben: „Wir fühlen uns hier sauwohl“. Im Mittelpunkt standen unsere beiden Schweine Wilma und Betty, die den Kindern auf spielerische Weise Schweineverhalten, Naturwissen und motorische Fähigkeiten näherbrachten.

Auf Spurensuche im Wald und auf dem Feld

Die Kinder begannen mit der spannenden Frage: Woher kommen unsere Hausschweine eigentlich, von wem stammen sie ab und wie leben sie? Mit unserem „Traktortaxi“ ging es hinaus in die Natur. Im Wald suchten wir nach Wildschweinspuren, beobachteten, wo Schweine tagsüber suhlen, wühlen und sich verstecken, und sammelten Pilze, Eicheln, Buchegger sowie Zweige und Wurzeln. Gemeinsam probierten wir aus, welche Leckereien auch unseren Schweinen schmecken – ein spannendes, interaktives Erlebnis für Kinder und Schweine gleichermaßen.

In den nächsten Terminen folgte die Spurensuche im Maisfeld, auf Rübenfeldern, unter Apfel- und Nussbäumen. Wir ernteten Futter und bereiteten es für Wilma und Betty als aktive Such- und Beschäftigungsaufgabe vor. Unter Laub, Gras, Ästen und Heu mussten die Schweine ihre Rüsselscheibe einsetzen – ein faszinierendes Sinnesorgan, mit dem sie fühlen, riechen, wühlen und entdecken.

 

Tiergestützte Förderung und Lernspaß

Die Kinder erlebten hautnah, wie intelligent, neugierig und feinfühlig Schweine sind. Dabei konnten sie Vorurteile gegenüber Schweinen abbauen und lernen, Schweine zu mögen. Jede Interaktion war zugleich spielerische Förderung: Die Kinder trainierten Gleichgewicht, Motorik und Hand-Augen-Koordination, während sie das Futter vorbereiteten und für die Schweine versteckten. Die Schweine profitieren ebenfalls von dieser tiergestützten Arbeit: Sie erhielten Beschäftigung, geistige Anregung und Nähe zu Menschen – ein echter Gewinn für alle Beteiligten.

Fazit: Lernen, Bewegung und Tierliebe in einem

„Wir fühlen uns hier sauwohl“ zeigt eindrucksvoll, wie tiergestützte Pädagogik mit Schweinen funktionieren kann: Kinder erleben Natur, Tiere und sich selbst auf eine spannende, interaktive Weise. Sie entwickeln Empathie, Wissen und motorische Fähigkeiten, während die Schweine liebevolle Beschäftigung und Aufmerksamkeit genießen. 

Dieses Projekt ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass pädagogische Arbeit mit Schweinen nicht nur Spaß macht, sondern auch Herz und Verstand der Kinder fördert – und allen Beteiligten ein echtes Gefühl von Wohlbefinden schenkt. 🐷💛

Du möchtest tiergestützt arbeiten?

Damit tiergestützte Arbeit für alle Beteiligten sicher und sinnvoll ist, braucht es Fachwissen und Respekt für die Bedürfnisse von Mensch und Tier.

Unsere berufsbegleitende Weiterbildung ist genau darauf ausgerichtet, dir dieses umfangreiche Wissen und die praktische Erfahrung zu vermitteln. Sie unterstützt dich dabei, deinen eigenen Weg in der tiergestützten Arbeit zu finden und ein individuelles, wirkungsvolles Konzept mit Bauernhoftieren zu entwickeln – passend zu deinen Stärken und Zielen.

Da lachen ja die Hühner – Herzensprojekt für den Byodo Förderpreis nominiert

Da lachen ja die Hühner – Herzensprojekt für den Byodo Förderpreis nominiert

Unser Herzensprojekt „Glückliche Hühner, gesunde Eier und begeisterte Kids“ wurde von der Byodo Jury unter die 28 besten Projekte Deutschlands gewählt. 🎉 Darüber freuen wir uns riesig – und jetzt zählt eure Unterstützung, damit wir gemeinsam noch mehr bewegen können! Bis zum 1. Dezember 2025 läuft das öffentliche Voting.

🐔 Da lachen ja die Hühner – Glückliche Hühner, gesunde Eier und begeisterte Kids

Unser Herzensprojekt ist für den Byodo Förderpreis nominiert 💚 – Jetzt für uns abstimmen!

Große Freude auf unserem Bioland-Bauernhof:
Unser Projekt „Da lachen ja die Hühner – glückliche Hühner, gesunde Eier und begeisterte Kids“ vom Förderverein Bauernhoftiere bewegen Menschen e.V.  wurde von der Byodo Jury unter die 28 besten Projekte Deutschlands gewählt! 🎉

Nun heißt es: Abstimmen und Daumen drücken!
Denn beim Byodo Förderpreis 2025 werden gleich drei Projekte ausgezeichnet – und mit deiner Stimme können wir einer der Preisträger werden. 🙌

👉 Deine Stimme macht den Unterschied! Damit hilfst du uns, Kindern mit Beeinträchtigung ein unvergessliches Lernfeld in der Natur zu schenken!

👉 Abstimmung für den Förderverein Bauernhoftiere bewegen Menschen e.V. noch
bis zum 1. Dezember 2025:

🐣 Ein Projekt, das bewegt – Kinder, Tiere und Herzen

Gemeinsam mit der Lassbergschule Sigmaringen – einem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) mit dem Schwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung – schenken wir Kindern mit Beeinträchtigung wertvolle Naturerfahrungen.

Auf unserem Biolandhof erleben sie hautnah:
• wie Hühner leben, fressen und sich wohlfühlen 🐔
• was Tierwohl und ökologische Haltung bedeuten 🌿
• und dass sie selbst etwas bewirken können 💪

Im Jahresverlauf kümmern sich die Kinder um Futter, bauen Sandbäder, ziehen junge Bio-Hühner auf, ernten Getreide und backen aus frischen Bio-Eiern gemeinsam Pfannkuchen und andere leckere Eiergerichte. So werden Lernen, Bewegung und Lebensfreude zu einer Einheit.

Lernen mit Herz, Hand und Verantwortung

Unser Ansatz ist tiergestützte Pädagogik in Reinform:
Die Kinder werden nicht beschäftigt – sie handeln selbst und übernehmen Verantwortung.
Sie lernen mit allen Sinnen, erfahren Selbstwirksamkeit und stärken Motorik, Wahrnehmung, Empathie und Selbstvertrauen.

Durch die Begegnung mit Tieren wächst auch das Bewusstsein für Nachhaltigkeit, Ernährung und Umwelt – bei Kindern, Eltern und Lehrkräften gleichermaßen.

💚 Deine Stimme macht den Unterschied

Damit unser inklusives Lernprojekt weiterwachsen kann, brauchen wir deine Unterstützung im Byodo Förderpreis-Voting:

  1. Besuche byodo.de
  2. Wähle unser Projekt: „Förderverein Bauernhoftiere bewegen Menschen e.V.“
  3. Gib deine E-Mail-Adresse ein und bestätige die Stimme

🕊️ Jede Stimme schenkt Kindern mit Beeinträchtigung echte Naturerfahrungen – und unseren Hühnern ein glückliches Leben.

 

💚 Wir sagen Danke!

Förderverein „Bauernhoftiere bewegen Menschen e.V.“
mit den Kindern und Lehrer*innen der Lassbergschule Sigmaringen

💛 Wo Kinder lachen, lachen auch die Hühner.